Kunst am Bau
Von Kunst am Bau wird gesprochen, wenn ein Kunstwerk für ein bestimmtes Gebäude geschaffen wird, d.h. wenn für Neu- oder Umbauten eine bestimmte Geldsumme des gesamten Bauvolumens für Kunst eingesetzt wird. Die Kunst tritt dabei in Dialog mit der Architektur, wird Anziehungspunkt, schafft Atmosphäre, verleiht einem Bauwerk einen unverwechselbaren Charakter und kann als Marketinginstrument das Image eines Unternehmens mitprägen. Die künstlerische Gestaltung geht weit über eine rein dekorative Wirkung hinaus.
Das Prozent für die Kunst
Ziel ist es, insbesondere Architekturbüros und Bauherrschaften für künstlerische Interventionen an Bauten zu sensibilisieren. Bei städtischen Bauprojekten wird in der Regel ein Prozent der Bausumme für die künstlerische Ausgestaltung, also für Kunst am Bau, eingesetzt. Private Auftraggebende und Bauherrschaften sind eingeladen, ebenfalls ein Prozent für die Kunst in ihr Baubudget aufzunehmen.
Wertvermehrung
Sinnvollerweise wird eine künstlerische Intervention an einem Bau- oder Umbauprojekt frühzeitig geplant. Die Stadt steht Bauherren auf Wunsch beratend zur Seite. Dies auch im Bewusstsein, dass Kunst nicht nur Kosten verursacht, sondern auch Gewinn schafft – ein Mehrwert im besten Sinn, ideell, emotional und materiell.
Angebot
Die Beratungsdienstleistungen der Stadt für Kunst am Bau sind kostenlos. Die Dienststelle Kulturförderung oder das Hochbausekretariat helfen gerne weiter.
Hinweis
In sensiblen Zonen wie Gestaltungsplangebieten, Dorf- oder Altstadtzonen können Kunst-am-Bau-Projekte im Aussenraum bewilligungspflichtig sein.
Kontakt zur Stadt
Dienststelle Kulturförderung
052 724 56 20
Hochbausekretariat
052 724 52 87